Wettkampfnah Einspielen: Bau dir dein eigenes „Netz“

Sich im Training wettkampfnah, also über das Netz, einzuspielen, ist in der Regel gut zu organisieren. Bei ganz großen Gruppen, kann es manchmal etwas eng werden, aber 12 Spieler sind immer unterzubringen. Vor Wettkämpfen selbst sieht das schon etwas anders aus. In den oberen Ligen gibt es zwar Zeiten auf dem ganzen Feld und getrenntes Einschlagen kann generell beantragt werden, aber gerade in den unteren Ligen und im Jugendbereich sind die Möglichkeiten begrenzt. Sicher können sich die Spieler im Dreieck einspielen, aber das Netz fehlt ganz eindeutig.

Cord Sliwka, mit dem ich in einem tollen Gemeinschaftsprojekt gemeinsam die U16 des TSV Husum begleite (Cord arbeitet mit den in Kappeln wohnenden Mädchen, ich mit denen in Husum; zudem treffen wir uns regelmäßig zu gemeinsamen Minicamps), hatte vor zwei Wochen eine riesen Idee. Und weil er handwerklich begabt ist und zudem einen Bus hat, haben wir sein „Gerät“ am vergangenen Sonntag bei der zweiten Jugendvorrunde in Eckernförde ausprobiert.

Cord hat zwei Karbon-Surfmaste auf je eine schwere Plattform montiert. In Netzhöhe haben wir rot-weißes Flatterband gespannt. So konnten sich die Mädchen wettkampfnah über ein „Netz“ einspielen und damit das fortführen, was sie schon aus dem Training kennen.

Inzwischen habe ich eine ähnliche Idee bei John Kessel auf der Seite des US-amerikanischen Volleyballverbands gefunden. John schreibt:

„I have also had a parent stand at the endline, holding a rope attached to the net which is our own “warm up net” for two min or more, and we weave pepper over that rope/net.  Might do that Sunday too….it helps them hit OVER the 7’4” barrier they will encounter all their volleyball lives (unless they play coed, and have to deal with an 8 foot net).“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.