Deutsche Hürde? Vereine vs. Professionalisierung

Die Rahmenbedingungen für professionellen Volleyball-Sport (in Deutschland) waren das Thema vieler Beiträge, die ich in den vergangenen Wochen las. Es ist ganz offensichtlich ein „heißes“ Thema und viele Interessierte machen sich ihre Gedanken dazu. Die passen nicht immer zusammen. Aber das erscheint mir normal zu sein. Jedenfalls entbrennen rund um die Beiträge interessante Diskussionen, wie auch zu meinem Blogbeitrag hier.

Bei der Beschäftigung mit Ligen in anderen europäischen Verbänden ist mir aufgefallen, dass Deutschland im Vereinssport (wie auf vielen anderen Gebieten auch) anscheinend einen Sonderweg geht. Wer am vom DVV organisierten Spielbetrieb, egal in welcher Liga, teilnehmen will, muss ein Verein sein. Eine Organisation also, die schon aufgrund ihrer Rechtsstellung (egal ob im Vereinsregister eingetragen oder nicht) in der Regel keine wirtschaftlichen Interessen vertritt. Die Konstruktion, Spielbetriebs-GmbHs zu gründen, nimmt die Vereine nur im aktuellen Geschäft, als Lizenzinhaber aber nicht aus der endgültigen Verantwortung. Kein Wunder also, wenn beim Zusammenführen zweier völlig unterschiedlicher Strukturen so halbherzige „Profi-Klubs“ entstehen. Eine weitere Hürde für die Entwicklung professioneller Strukturen im (deutschen) Volleyball?

Habt ihr konkrete Beispiele dafür, dass es in anderen Ländern auch ohne Vereine geht?

 

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