Danke BR Volleys. So sucht man einen neuen Trainer.

Heute ist etwas Außergewöhnliches in der Volleyball-Welt passiert. Der Deutsche Meister BR Volleys hat einen neuen Cheftrainer eingestellt, dessen Lebenslauf im Vergleich zu denen der üblichen Verdächtigen geradezu lächerlich erscheint: Luke Reynolds. Luke war zuletzt Co-Trainer von Mark Lebedew in Polen. Aber die BR Volleys haben (weit) über den Lebenslauf hinaus gesehen und einen Coach engagiert, der vor allem bereit dazu ist, nicht nur auf der sicheren Seite zu fahren.

Kaweh Niroomand formulierte es auf der Vorstellungs-PK in etwa so: Man habe nun den Mainstream gehabt und wolle etwas Anderes. Klingt natürlich lapidar, aber wer Niroomand in den vergangenen Jahren beobachtet hat, weiß, dass der Manager niemals oberflächlich ist. Er sucht den Weg zum Erfolg. Er hat also ganz genau verstanden, dass Mainstream bedeutet, es so zu machen, wie die Anderen, also nicht aufzufallen. Also keine Fehler zu machen. Sozusagen immer gut auszusehen. Denn eins ist klar: Wer sich gegen den Mainstream stellt, der wird von diesem „niedergemacht“. Das ist überall so. Auch im Sport.

Heute ist der Volleyball-Mainstream deutlich abgewatscht worden. Die BR Volleys haben jetzt Einen an ihrer Spitze, der allgemeine Glaubenssätze hinterfragen darf, der neuen Schwung und Erfolg bringen soll. Mit dieser Herangehensweise haben die BR Volleys zum endgültigen Angriff auf die europäische Spitze geblasen.

Die BR Volleys sind wieder mal ihrer Zeit weit voraus, Trendsetter, Leuchtturm.

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